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Der Popfilter, der die Stimme natürlich lässt

Will man die menschliche Stimme hautnah, satt, charakterbetont
und räumlich trocken mit einem hochauflösenden Mikrofon im Tonstudio aufnehmen, dann möglichst ohne die starken Luftimpulse mit ihren Störgeräuschen wie Säuseln, Zischen und Pusten, und ohne das windige Knallen von P- und T- Lauten (auch Plosive genannt). Also ohne jene Luftbewegungen, die Studio-Mikrofone und ihre ganze Audiostrecke gar nicht vertragen. Zumal aufgenommene Audio-Defekte nachträglich kaum beseitigt werden können.
Um solche Störgeräusche erst gar nicht ans Mikrofon zu lassen, ist bei den meisten Stimmaufnahmen ein ganz besonderes Studio-Werkzeug enorm hilfreich.

Ein guter Popfilter

Ein Popfilter soll die zu impulsiven Luftströme der menschlichen Stimme angemessen dämpfen. Einerseits soll er so zur Balance im gesanglichen oder sprachlichen Vortrag beitragen, andererseits als Schutzschild dafür sorgen, dass das Studio-Mikrofon und die Technik dahinter nicht überlastet werden.

Kurz fachlich beschrieben soll ein Popfilter, ähnlich wie ein elektronischer Limiter, die Luftbewegungen mechanisch reduzieren,
die von den luftintensiven Lauten erzeugt werden. Sie gehören in der Phonetik zur Klasse der Obstruenten, eingeteilt in Plosive, Affrikate und Frikative, zu denen auch die stimmhaften Laute b, d, g, gehören. Zudem sollen die Luftstöße, die durch Plosive entstehen, die sogenannten Lippenverschlusslaute wie etwa p, b, v, f, stärker reduziert werden, als die stimmhaften Laute. Auch müssen Luftströmungen durch Plosive ohne Lippenverschluss, wie etwa t und k, auf ein ausgeglichenes Verhältnis zu den anderen Plosiven abgestimmt sein.

Und bei all dem soll der Popfilter den Stimmsound detailreich und klar lassen, den natürlichen Frequenzgang nicht verändern und die empfindliche Mikrofonkapsel schützen. Eine gut funktionierende Konstruktion ist entgegen einer weit verbreiteten Meinung keine einfache Angelegenheit, sondern eine Herausforderung für Profis.

Die Probleme mit herkömmlichen Popfiltern

Die meisten Popfilter (auch sehr zutreffend Popkiller genannt) dämpfen erheblich zu stark und verursachen zudem ungünstige Veränderungen des natürlichen Frequenzgangs. Die Luftimpulse der Explosivlaute werden zwar entfernt, aber mit der Folge, dass die Stimmpassagen vor und nach diesen Plosiven an Lebendigkeit, Detailreichtum und Klarheit verlieren. Das gilt auch besonders für Konstruktionen aus hohlen Schaumstoffwürfeln, die man über die Mikrofonkörbe stülpt. Wir kennen ähnliche akustische Effekte aus der Corona-Pandemie, wenn man Menschen zuhört, die durch ihre Schutzmasken sprechen. Warum nun das wichtigste Tonstudio-Gerät zwischen Mund und Mikrofon für viele ein Billigprodukt sein darf, ist rätselhaft.

Störgeräusche, die viele Popfilter selbst verursachen

Wenn der Luftstrom der Stimme bei den sogenannten „Popkillern“ durch das grobe Gewebe oder gar eine gelochte Blechscheibe oder ein Stück porösen Schaumstoff fegt, entstehen neben den oben erwähnten Problemen noch störende Luftabrissgeräusche. Durch sie klingen Stimmaufnahmen zischend und fauchend. Solche akustischen Unsauberkeiten fallen dann besonders beim Mix auf. Aufnahmesünden durch falsche Technik zeigen sich ohnehin erst so richtig, wenn beim Mix mit Kompressoren, Equalizern und Effekten an der Stimmaufnahme gearbeitet wird.

Deshalb sind Popfilter-Tests mit Vorsicht zu genießen

Popkiller- bzw. Popfilter-Tests sind mit Vorsicht zu genießen, auch wenn der Pauly zumeist der Gewinner ist. Es ist doch verwunderlich, dass sich diese Tests ausschließlich mit der Aufnahmesituation vor dem Mikrofon beschäftigen. Niemals werden die aufgenommenen Ergebnisse im Mixing-Prozess beleuchtet. Dabei zeigt sich erst hier so richtig, was ein Popfilter während der Aufnahme geleistet oder eben nicht geleistet hat.

(Wir empfehlen hierzu den Beitrag des 13-fachen Grammy-Gewinners
Rafa Sardina / Menüpunkt auf dieser Website: „Prominente Stimmen“)

Helene Fischer

Helene Fischer beim Einsingen Ihres Albums im Tonstudio mit Pauly Popfilter.
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Sylvie Meis

Pauly Popfilter + Sylvie Meis (TV- Moderatorin von „Let’s Dance“ und „Das Supertalent“) bei Aufnahmen im Tonstudio.

Paul McCartney

Paul McCartney und Pauly Popfilter im Capitol Studio für die „Kisses on the Bottom“-Aufnahmen.

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pauly. Eine Klasse für sich

Erfinder und Audio Engineer Hilmar Pauly (†2019) fasste einst zusammen:


Unser Popfilter genießt seit Jahrzehnten hohes internationales Ansehen. Er ist das perfekte Gerät, um Gesangs- und Sprachaufnahmen im Tonstudio schon im Aufnahmeprozess zu veredeln. Trotz Dämpfung von Störgeräuschen und der starken Luftbewegung von Plosivlauten bleiben Frequenzgang, Detailreichtum und die Lebendigkeit der Stimme vollkommen erhalten. Die Reinheit der Aufnahme mit einem Pauly Popfilter zeigt sich besonders beim Mixvorgang von ihrer Schokoladenseite, wenn die Gesangs- oder Sprachspur mit Kompressoren, Equalizern und Effekten bearbeitet wird.

Das sind die Stärken vom Pauly P120 Filterring.“

Präzise abgestimmte Luftstromabfuhr, keine Veränderung des natürlichen Frequenzgangs !

Höchste mechanische Präzision und eine bis ins Detail ausgeklügelte Bauweise sorgen dafür, dass alles so funktioniert, wie es Hilmar Pauly erdacht und beschrieben hat. Pauly Popfilter sind wahre Hightech-Geräte, die auf einzigartige Weise die Störgeräusche der menschlichen Stimme behutsam dämpfen, bevor sie auf die Mikrofonkapsel treffen. Behutsam bedeutet in unserem Zusammenhang, dass der Pauly Popfilter trotz seiner Explosivlaut-Dämpfung in der Lage ist, der Stimme noch den Anteil an Luftbewegung und Lebendigkeit zu belassen, der für detailreiche, gute Vocals-Aufnahmen notwendig ist.
Er lässt tatsächlich mehr Sound durch
postet ein zufriedener Thomann-Kunde, der schon viele Popfilter getestet hat.


13-facher Grammy Gewinner und Audio Engineer Rafa Sardina sagt:

Von allen Popfiltern, die ich je benutzt habe, ist der Pauly P120 zweifellos der beste. Ich weiß nicht, welchen Zauber Pauly anwendet, vielleicht…“

(Bitte lesen Sie das Interview mit Rafa Sardina unter „Prominente Stimmen“)

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