PAULY TON POPFILTER

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Pauly.SuperScreen - Der Popfilter, der die Stimme natürlich lässt

Der Popfilter

Pauly.SuperScreen P120-T30 vor Neumann U87 © Frank Wiegand 2014 Pauly.SuperScreen P120-T30 vor Neumann U87 © Frank Wiegand 2014

Pop-Filter sind äußerst wichtige Werk­zeu­ge bei der Mi­kro­fo­nie in Ton­stu­dios. Will man die Per­sön­lich­keit der mensch­lichen Stimme mög­lichst haut­nah, ohne Raum­an­teil, mit hoch­auf­lö­sen­den Mi­kro­pho­nen auf­neh­men, ist der Popfilter die einzige Lösung. Er soll bei Nah­be­spre­chung die stö­ren­den Pop-Laute, Luft­strö­me und sons­ti­ge Stör­ge­räusche be­sei­ti­gen.

Das Problem al­ler­dings, das die mei­sten Pop­fil­ter bei Stimm­auf­nah­men ver­ur­sach­en, ist die Ve­r­än­de­rung des Fre­quenz­gangs, auch die res­ul­tie­ren­de Leb­los­ig­keit des auf­ge­nom­men Sig­nals. Stim­men werden leblos ge­fil­tert und oft, ver­ur­sacht durch un­ge­eig­ne­te Be­span­nungen, wer­den un­sau­be­re Zisch­ger­äusche hinzu ad­diert, wenn der Luft­strom der Stimme an den zu harten und gleich­mäßigen Kanten von Be­span­nung und Um­ge­bungs­ma­te­ri­al ab­reißt. Das merkt man zumeist erst, wenn beim Mixen mit Kom­pres­so­ren und Equalizern an der Auf­nah­me ge­ar­bei­tet wird.

Das ist beim Pauly.SuperScreen an­ders.
Höchste mechanische Präzision und eine bis ins Detail ausgeklügelte Bau­weise sorgen dafür, dass das gesamte Fre­quenz­spek­trum er­hal­ten wird und mensch­liche Stim­men le­ben­dig klingen. Pauly Pop­fil­ter sind wahre High­tech­ger­äte, die auf ein­zig­ar­ti­ge Weise die be­schrie­ben­en Stör­ge­räusche mensch­lich­er Stim­men (be­sonders bei P- und T- Lauten) beim Auf­neh­men behutsam eli­mi­nie­ren, bevor sie auf die Mi­kro­phon­kap­sel treffen können.

Das Ergebnis sind saubere Stimm­auf­nah­men, die sich dann beim Mixen viel zufriedenstellender be­ar­bei­ten lassen, als man das zuvor gewohnt war.


Pauly Pop Filter Glanz 2016
Der Ring:
Der ge­loch­te Alu­mi­ni­um­ring mit einem Durch­mes­ser von 120 mm ist ver­win­dungs­steif und mit einem stra­pa­zier­fäh­ig­en Zwei-Kom­po­nen­ten-Lack über­zogen, des­sen Ober­fläche sanft und struk­tu­riert beschaf­fen ist, was akust­ische Vor­teile hat.
Die Ring­löch­er sind vor al­lem in­nen mit sanf­ten Rundungen an­ge­senkt, damit der un­er­wün­schte Luft­strom von Störgeräuschen aus dem In­ner­en (zwi­schen bei­den Ge­we­be­be­span­nun­gen) des Pauly P 120 geräuschlos entweichen kann.
Die Löch­er im Ring die­nen über­dies dem schnel­ler­en Ab­bau von Luft­pol­stern zwischen den beiden Gewebe­flächen, was akus­tisch enorme Vort­eile hat, weil ein ums­chlos­sen­es Luft­pol­ster nach­fol­gen­de Stimm­im­pul­se, die ja durch die Luft trans­por­tiert werden, klang­lich ne­ga­tiv be­ein­flus­sen würde.


Neu ab 2016: Der Pauly-Glanzeffekt
Die Lochränder im Inneren des Pauly-Rings werden ab Januar 2016 nach dem Lackieren auf 90° angesenkt und zwar so tief, dass das blanke Aluminium erscheint. Der oben beschriebene Effekt des schnellen Abbaus von Luftpolstern zwischen den beiden Gewebeflächen wird dadurch noch effizienter. Die Luft kann durch die glatten Löcher noch schneller und noch leiser entweichen. Eine verbesserte Reduktion von Störgeräuschen der menschlichen Stimme bei Mikrophonaufnahmen ist die Folge - und der Ring sieht überdies noch attraktiver aus.


Das Gewebe:
Die zwei Lagen des hauch­dünnen Ge­we­bes des Pauly P 120 sind in einem akustisch ge­eig­ne­ten Ab­stand und zwei ver­schie­den­en op­ti­ma­len Span­nung­en am Ring an­ge­bracht. Zudem ist das Ge­we­be auf jeder Seite des Rings in einer anderen Laufrichtung gespannt. Seine Struktur ist weich und diffus.
Dank dieser Vorzüge ist der Pauly.SuperScreen be­son­ders in Ton­stu­di­os der ge­ho­ben­en Klas­se Stan­dard ge­wor­den, wird von zahl­reich­en Rund­funk­sen­dern ein­ge­setzt, von nam­haf­ten Mi­kro­fonan­bie­tern selbst ver­trie­ben oder em­pfoh­len und hat einen Sie­ge­szug bis nach Amerika ge­schafft. Aber auch in vielen kleineren Projektstudios oder bei der Herstellung von Rund­funk­wer­bung und Hörbüchern, Nach­rich­ten­sen­dun­gen und Interviews sind die Qualitäten des Pauly.SuperScreens un­ver­zicht­bar ge­wor­den. Man weiß, an einer der wich­tig­sten Stellen im Aufnahmeprozess sollte nicht gespart werden.
Die Halterungen:
Hier kommt es zu­meist auf die uni­ver­sel­len Ein­satzmöglich­kei­ten an, so­wie auf die Körper­schall ab­sor­bie­ren­den Ei­gen­schaf­ten. Bei­de An­for­de­run­gen wer­den von den Pau­ly-Hal­te­run­gen her­vor­ra­gend erfüllt.


Der Schwanenhals:
Das Kürzel T-30 im Pro­dukt­na­men steht für den 30 cm lan­gen hochwertigen Pau­ly-Schwa­nen­hals, durch des­sen Fle­xi­bi­lität bei gleichzeitiger Festigkeit sich der Pau­ly Pop­fil­ter ide­al plat­zie­ren lässt, und zwar mühe­los mit na­he­zu al­len Mi­kro­phon­ty­pen. Für den ame­ri­ka­ni­schen Markt ist das Loch in der un­te­ren Be­fes­ti­gungs­la­sche größer, da­mit der Schwa­nen­hals auch an Mi­kro­fon­sta­ti­ven in USA mit den dort gängi­gen 5/8 Zoll-Ge­win­den (27 Gang) be­fes­tigt wer­den kann. Auch der Schwa­nen­hals wird von Pau­ly­Ton selbst kon­stru­iert und ge­fer­tigt, ein Ga­rant für lan­ge Le­bens­dau­er.


Der Adapterkegel:
Für be­son­de­re Auf­nah­mean­for­de­run­gen steht ein von Pau­ly­Ton ent­wi­ckel­ter Ad­ap­ter-Co­ne zur Be­fes­ti­gung des Fil­ter­rings am Schwen­karm ei­nes se­pa­ra­ten Mi­kro­fon­sta­tivs zur Verfügung. Auch hier ist durch ein her­aus­nehm­ba­res Re­du­zier­ge­win­de die Be­fes­ti­gung an 5/8 Zoll-Ge­win­den in USA gewähr­leis­tet. Der Pau­ly Ad­ap­ter Co­ne ist äußerst viel­sei­tig ein­setz­bar und über­dies vom be­nutz­ten Mi­kro­fon kom­plett körper­schal­li­so­liert. Kon­struk­ti­ons­be­dingt hat der Ad­ap­ter Co­ne zu­dem vi­bra­ti­ons­ab­sor­bie­ren­de Ei­gen­schaf­ten. Ein Wa­ckeln des Fil­ter­rings wird hier­durch re­du­ziert, was sich po­si­tiv auf die Fil­te­rung von Störgeräuschen und die Le­ben­dig­keit des Si­gnals aus­wirkt.